- Die Bedeutung für die und ihre Wechselwirkung mit der Gesellschaft
- Gebrauch / Missbrauch / Abhängigkeit
- Unterschiedliche Ausweichmuster
- Einordnung als Krankheit
2. Formen der Sucht (Beschreibung und Wirkungsweise)
Substanzbezogene Süchte
- Alkohol
- Medikamente
- Nikotin
- Illegale Drogen
- Beschreibung von Essstörungen, pathologischem Glücksspiel, Mediensucht, Beziehungsstörungen, Arbeitssucht u. a.
3. Sucht (Abhängigkeitserkrankungen) und ihre Behandlung
Individuelle Entstehungsbedingungen
- Körperliche Faktoren
- Seelische Faktoren
- Soziale Faktoren
- Geschlecht
Krankheitsbild
- Symptome
- Verlauf und Formen der Abhängigkeit
- Folgeerkrankungen
- Partnerschaft/Sexualität
- Familie
- Kinder
- Eltern
- Freunde / Freizeitbereich
- Arbeitsplatz
- Schule
- Motivation zur Veränderung
- Veränderungsbereitschaft
- Einsichten und Umsetzung
- Erreichung von Abstinenz/Verhaltensänderung
- Umgang mit dem Rückfall
- Suchtverlagerung
6. Das Hilfesystem
Vermittlung von Kenntnissen zur Organisation und den Strukturen des Suchthilfesystems mit den folgenden Arbeitsbereichen:
- Selbsthilfe
- Niedrigschwellige Hilfsangebote
- Medizinische Hilfen
- Komplementäre Einrichtungen (Heime, betreutes Wohnen usw.)
- Beratungsstellen
- Behandlung und Rehabilitation/Behandlungsverbünde
- Nachsorge
- Prävention
- Reflexion der eigenen Sinn- und Wertbezüge in der Auseinandersetzung mit dem biblischen Menschenbild
- Partnerschaftliche Lebenshilfe auf der Grundlage des Evangeliums
- Fragen nach Schuld und Vergebung, Angst und Hoffnung, Vertrauen und Liebe
- Motivation für die freiwillige Mitarbeit
- Erwartungen an die freiwillige Mitarbeit
- Reflexion der eigenen Verhaltens- und Wertenormen
- Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte
- eigenes Konsumverhalten
- Selbst- und Fremdwahrnehmung/Persönlichkeitsstruktur
- Individuelle Fertigkeiten und Fähigkeiten
- Grenzen der Helfertätigkeit
- Fähigkeit zur Empathie und Abgrenzung
- Umgang mit Konflikten
- Formulierung von Fragen, Problemen und Zweifeln
- Stabilisierung, (Selbst-)Gefährdung
- Freiwillige Mitarbeiterin/freiwilliger Mitarbeiter im Beziehungsgeflecht von Familie, Arbeitsplatz, Gruppe, Kirchengemeinde u. a.
- Rolle als freiwillige Mitarbeiterin/freiwilliger Mitarbeiter im Spannungsfeld von: Nähe - Distanz, Annahme - Ablösung, Möglichkeiten - Grenzen, Macht - Ohnmacht
- Organisation und Struktur der Suchtkrankenhilfe
- Datenschutz und Schweigepflicht
- Versicherungsschutz
- Kosten- und Leistungsträger
- Gesetz über Hilfen für psychisch Kranke und Schutzmaßnahmen, Betäubungsmittelgesetz, Unterbringungsrecht, Jugendschutzgesetz, Nichtraucherschutzgesetz
10\. Die Praxis der freiwilligen Mitarbeit
Zielgruppen
- Abhängige
- Gefährdete
- Familie
- Bezugspersonen im sozialen Umfeld
- Spezifische Zielgruppen (z. B. Sucht im Alter, Kinder von Suchtkranken)
Aufgabenbereiche
- Vorsorge und Nachsorge
- Einzel- und Gruppengespräche (z. B. Motivierende Gesprächsführung)
- Einzel- und Gruppenarbeit (Selbsterfahrung, Rollenspiel, Interaktionsübungen etc.)
- Erstkontakte und Begleitung
- Öffentlichkeitsarbeit
- Freizeitgestaltung
- Zusammenarbeit mit Fachstellen für Sucht und Suchtprävention, Fachkrankenhäusern, Rehabilitations- und Nachsorgeeinrichtungen, Abstinenz- und Selbsthilfegruppen, Ärzten, Apothekern u. a.